
Bei dieser Drucktechnik wird ein Rahmen mit einem empfindlichen Gewebe
bezogen. Unterschiede ergeben sich bei den Sieben auch durch die Dichte
des
Gewebes. Sehr feine Linien- und Rasterdrucke erfordern 130 bis 165
Fäden pro cm. Dieses Sieb wird mit einer lichtempfindlichen
Kopierschicht versehen, die dann durch den Kopierprozess der Filme auf
die Schablone belichtet wird. Mit einem Rakel wird die Farbe durch das
Sieb aufgetragen.
Die Vorteile dieses Druckverfahrens liegen in der Bedruckbarkeit verschiedenster Materialien, wie Glas, Keramik, Porzellan, Textilien, Papier, Karton, Metall, Holz, Plastik, Folien, Gummi, Leder, Stoff usw. Der Direktsiebiebdruck kann aber nur auf glatten Flächen funktionieren.
bild: direktsiebdruck1.jgp + direktsiebdruck.jpg